Hardware

Ersteindruck: InCharge besser mit Bolt

Vor einiger Zeit habe ich mich entäuscht meinem ersten InCharge gewidmet und mich etwas später über Konkurrenz und Verbesserungen gefreut.

Mittlerweile hängt an meinem Schlüsselbund die zweite Generation, der InCharge Bolt! Dieser will mit Detailverbesserungen, stärkeren Magneten und schnellerem Laden vieles besser machen. Könnte klappen.

InCharge Bolt rot mit Schlüsselanhänger

Optik: Der Bolt zeichnet sich durch drei minimale Änderungen aus. Da wäre neben den alten Farben das neue Lava Red. Außerdem gibt es ihn in der Variante, die zum Lightning(oder MicroUSB)-Port hin etwas schmaler wird. Und bei allen Varianten: Der Blitz hinter dem Namen.

Kabel: Während das Alte nur 500 mA durchließe, soll dieses hier 1 A fließen lassen. Das habe ich mangels Testgerät nicht überprüft.

 InCharge und InCharge Bolt

vlnr: alt und auseinandergefaltet, weil der Magnet nicht mehr hält; neu mit gutem Magnet; neu und noch eingepackt.

Magnetismus: Es bleibt nicht nur bei doppelt so schnell, auch doppelt so stark soll das Kabel sein, und der Magnet fühlt sich in der Tat wesentlich kräftiger an. Was merkwürdig anmutet: In der Kickstarter-Kampagne wurde mit enclosed magnets geworben, allerdings sieht die Innenseite aus wie vorher. Während ich Magnete erwartete, die in der Kunststoffhülle eingeschlossen sind, schauen sie wie in der alten Variante aus der Plaste heraus und schließen plan mit ihr ab. Aber es gibt ja auch andere, unsichtbarere Einschlussmöglichkeiten. Während des kurzen Shootings hat es jedenfalls den alten InCharge schnell entschärft: Der von mir wieder festgeklebte Magnet hielt nicht.

InCharge orange und InCharge Bolt rot und grün zu dritt am Schlüsselbund Kaputter InCharge orange und intakte InCharge Bolt rot und grün zu dritt am Schlüsselbund und eine unscharfe Kastanie im Hintergrund.

Orange ist der alte kaputte InCharge, grün und rot die neuen. Wesentlich frischer ist die keine eine Woche alte Kastanie im Hintergrund.

Was gibt es noch zu erwähnen? Die Verpackung ist furchtbar, aber die sieht man ja nicht lange. Der Hauptkritikpunkt bleibt verständlicherweise: Die Kabellänge. Während der Transport unglaublich praktisch ist, ist eine Nutzung nur eingeschränkt möglich. Mein einziger regelmäßiger Verwendungszweck aktuell ist, das Kabel in der Tasche meines Anker-Akkus mitzutragen. Perfekte Kabelläge zur Nutzung des iPhones während des Ladevorgangs.

Die Verpackung des InCharge Bolt. Einmal verschlossen, einmal geöffnet. InCharge am Schlüsselbund und in der Tasche für ein Anker Ladegerät

Links: Unspaßig zu öffnen; Rechts: Meine zwei Hauptherumtrageorte: Schlüsselbund und Anker-Tasche.

Alltagsfazit (vorläufig): Die von mir betitelten Schwachstellen wurden gelöst, auch im nicht sichtbaren Mikrometerbereich scheinen Anpassungen gemacht worden zu sein, da die Verbindungsschwierigkeiten der ersten Generation nicht mehr auftreten. Das dünnere Ende schafft bessere Kompatibilität mit eventuellen Hüllen. So wirkt der InCharge Bolt wesentlich ausgereifter als sein Vorgänger, aber braucht man ein so kurzes Kabel oder ist es eher hinderlich? Das muss jeder für sich entscheiden.

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